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Bestattungsunternehmen in Remscheid

Kurz gesagt

7 Betriebe aus dem Bereich Bestattungsunternehmen sind für Remscheid gelistet. Die Angaben stammen aus offenen Datenquellen und aus geprüften Einreichungen.

Zwischen der ersten Anfrage und dem fertigen Auftrag liegen bei Bestattungsunternehmen meist mehrere Entscheidungen. Diese Seite für Remscheid nimmt sie der Reihe nach durch und listet die Betriebe, die hier verzeichnet sind.

In Remscheid decken Betriebe im Bereich Bestattungsunternehmen häufig auch das Umland mit ab. Die Anfahrt fällt entsprechend unterschiedlich ins Gewicht.

Remscheid gehört keinem Landkreis an, sondern nimmt als kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen auch die Kreisaufgaben selbst wahr. Bei 112.970 Einwohnern umfasst das Stadtgebiet die Postleitzahl 42853. Das ergibt etwa 0,6 Einträge je 10.000 Einwohner. Für Bestattungsunternehmen ist das eher dünn. Insgesamt führt das Verzeichnis 658 Einträge für Remscheid über alle Branchen hinweg. Der nächste größere Ort im Verzeichnis ist Wuppertal, rund 9.7 Kilometer entfernt. Betriebe von dort fahren Remscheid in der Regel mit an.

Verzeichnete Betriebe

Diese Liste ist nicht vollständig und behauptet das auch nicht. Wer in Remscheid im Bereich Bestattungsunternehmen arbeitet, kann sie in wenigen Minuten ergänzen. Betrieb eintragen

Aus der Praxis dieser Branche

Die Bestattungsart bestimmt den weiteren Weg: Erdbestattung im Reihen- oder Wahlgrab, Urnenbeisetzung, Gemeinschaftsgrab, Beisetzung in einem Bestattungswald oder auf See. Am Grab hängt ein Nutzungsrecht für eine festgelegte Ruhezeit, das sich später verlängern lässt. Was als Grabmal zulässig ist, steht in der Friedhofssatzung, ebenso die Regeln zu Pflege und Bepflanzung.

Der Sterbefall ist dem Standesamt anzuzeigen, bei einem Sterbefall im Haushalt spätestens am dritten Werktag, die Sterbeurkunde wird danach ausgestellt und in mehreren Ausfertigungen für Versicherungen, Renten und Banken benötigt. Bis wann bestattet sein muss, regeln die Bundesländer unterschiedlich. Vor einer Feuerbestattung ist eine zweite Leichenschau vorgeschrieben. Die Kosten tragen zunächst die Erben, bei Bedürftigkeit kann das Sozialamt einspringen.

Das gehört zum Leistungsbild

Die folgende Aufstellung beschreibt die Branche, nicht einen einzelnen Betrieb. Sie hilft vor allem dabei, die eigene Anfrage präziser zu formulieren.

  • Vorsorgevertrag zu Lebzeiten
  • Trauerfeier und Redner
  • Behördengänge und Sterbeurkunden
  • Überführung und Versorgung

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Bei Bestattungsunternehmen ist die Erreichbarkeit ein unterschätztes Kriterium. Ein Betrieb, der auf Rückfragen antwortet, arbeitet auch während des Auftrags meist verlässlicher.

Reihenfolge, die sich bewährt hat
SchrittWorauf es ankommt
MaterialKlären, wer besorgt und wer für die Eignung haftet
AngebotPositionen einzeln, Material und Anfahrt getrennt ausgewiesen
AuftragSchriftlich, mit Leistungsumfang und Ausführungszeitraum
GewährleistungFristen notieren, Mängel schriftlich und mit Frist rügen
RechnungPflichtangaben prüfen, per Überweisung zahlen, Beleg aufheben

Was den Preis bestimmt

Hier stehen bewusst keine Durchschnittspreise für Bestattungsunternehmen. Solche Zahlen klingen hilfreich, führen aber regelmäßig zu Erwartungen, die kein Betrieb in Remscheid einhalten kann.

Betriebe in der Nähe

Remscheid teilt sich mit den umliegenden Gemeinden in Kreisfreie Stadt Remscheid denselben Kreis von Betrieben. Mehrere Anfragen im Umkreis erhöhen die Trefferquote deutlich.

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Nachgefragt

Welche Kosten kommen neben dem Bestatter auf mich zu?

Die Gebühren des Friedhofsträgers für Grabstelle und Beisetzung, das Krematorium bei Feuerbestattung, Urkunden, Trauerhallennutzung, Musik, Redner, Blumen, Anzeigen und später das Grabmal samt Genehmigung. Diese Posten stehen nicht in der Preisliste des Bestatters, sondern in den Satzungen und Angeboten der jeweiligen Stellen.

Wer zahlt, wenn kein Geld da ist?

Zahlungspflichtig sind die Erben, daneben bestehen Unterhaltspflichten. Ist es den Verpflichteten nicht zuzumuten, die Kosten zu tragen, übernimmt das Sozialamt eine ortsübliche einfache Bestattung auf Antrag. Der Antrag sollte vor der Beauftragung gestellt werden, nachträglich werden nur erforderliche Kosten anerkannt.

Wie lange dauert es bis zur Beisetzung?

Das hängt an der Bestattungsfrist des Bundeslandes, an der Belegung des Friedhofs und bei einer Feuerbestattung an den Kapazitäten des Krematoriums, dazu kommt die zweite Leichenschau. Üblich sind einige Tage bis wenige Wochen. Eine Trauerfeier kann auch später stattfinden, etwa bei einer Urnenbeisetzung.

Wer haftet, wenn beim Arbeiten etwas beschädigt wird?

Der ausführende Betrieb über seine Betriebshaftpflicht. Deshalb ist es sinnvoll, vor Beginn Fotos vom Zustand zu machen und Schäden sofort zu melden, nicht erst nach Abschluss.

Muss ich eine Anzahlung leisten?

Bei größeren Aufträgen ist eine Abschlagszahlung üblich, vor allem wenn Material vorfinanziert wird. Ungewöhnlich ist eine Vorkasse über den vollen Betrag, besonders bei einem Betrieb, mit dem Sie noch nie gearbeitet haben.

Warum antwortet niemand auf meine Anfrage?

In ausgelasteten Gewerken werden Anfragen ohne konkrete Angaben oft aussortiert. Eine kurze schriftliche Anfrage mit Ort, Aufgabe und Zeitrahmen bekommt erfahrungsgemäß deutlich häufiger eine Antwort als ein Anruf ohne Details.

Zum Nachschlagen

Hinweis: Diese Seite ist redaktionell zusammengestellt und nicht amtlich. Für den Einzelfall gilt die Auskunft des Anbieters. Angaben mit Stand 09/2026.