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Notdienst

Definition

Ein Notdienst übernimmt dringende Einsätze außerhalb der normalen Geschäftszeiten, etwa bei Rohrbruch, Stromausfall, ausgesperrter Wohnung oder Heizungsausfall im Winter.

Organisiert wird der Notdienst je nach Branche unterschiedlich. Apotheken und viele Ärzte arbeiten mit einem behördlich oder von der Kammer geregelten Bereitschaftsplan, der öffentlich abrufbar ist. Im Handwerk gibt es keine allgemeine Pflicht zur Rufbereitschaft, viele Innungen betreiben aber freiwillige Notdienstringe mit fester Rufnummer. Die ärztliche Bereitschaft ist bundesweit unter der Nummer 116117 erreichbar.

Der größte Kostentreiber ist nicht die Arbeit selbst, sondern der Zeitpunkt. Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertag sind zulässig, müssen aber vor dem Einsatz genannt werden. Fragen Sie beim Anruf drei Dinge ab: den Anfahrtsbetrag, den Stundensatz samt Zuschlag und ob es eine Mindestberechnungszeit gibt. Lassen Sie sich den Betriebssitz nennen, denn viele Vermittlungsportale schicken Betriebe aus weit entfernten Orten.

Prüfen Sie vor dem Anruf, ob der Einsatz wirklich Sie betrifft. Bei Mietwohnungen ist häufig der Vermieter oder die Hausverwaltung zuständig und trägt die Kosten, etwa bei defekter Heizung oder einem Rohrbruch im Gemeinschaftsbereich. Die Notrufnummer der Hausverwaltung steht oft im Treppenhaus. Wer eigenmächtig beauftragt, bleibt unter Umständen auf der Rechnung sitzen.

Dokumentieren Sie den Einsatz. Notieren Sie die Uhrzeit des Anrufs, die Ankunft, Beginn und Ende der Arbeit sowie den Namen des Monteurs. Fotografieren Sie den Zustand vor und nach der Reparatur. Diese Unterlagen brauchen Sie, falls später über die Höhe der Rechnung oder den Umfang der Arbeiten gestritten wird.

Wo der Begriff vorkommt

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